Ski-Report Österreich 2026
Pisten, Preise und Schnee im Bundesländer-Vergleich — eine datengetriebene Analyse basierend auf skiresort.info, GeoSphere Austria und Google Trends.
Österreich auf einen Blick
Die wichtigsten Ski-Kennzahlen der Saison 2025/26 — basierend auf Daten von 438 registrierten Skigebieten in Österreich.
Bundesland-Ranking: Wer hat die meisten Pisten?
Tirol ist mit Abstand der Platzhirsch — aber auch Salzburg, Vorarlberg und Kärnten spielen ganz oben mit. Die Analyse umfasst die 84 größten Skigebiete Österreichs.
Preisvergleich: Was kostet Skifahren?
Tageskarten-Preise variieren stark — von €36,50 am Unterberg (NÖ) bis €83 in Sölden. Die Top-Gebiete nähern sich der €80-Marke, während Geheimtipps unter €50 bleiben.
Die Top 20 Skigebiete — allesgurgelt.at Ski-Index
Wir haben einen eigenen Gesamt-Index entwickelt, der Bewertung, Pistengröße, Infrastruktur und Preis-Leistung kombiniert. Das Ergebnis überrascht — der Sieger ist nicht das teuerste Gebiet.
So berechnen wir den allesgurgelt.at Ski-Index
Der Index kombiniert vier Faktoren auf einer Skala von 0–100:
Bewertung (40%): skiresort.info Testergebnis — wie gut ist das Gebiet objektiv bewertet?
Pistengröße (30%): Pistenkilometer relativ zum Maximum (300 km) — wie viel Abwechslung gibt es?
Infrastruktur (15%): Anzahl Lifte relativ zum Maximum (85) — wie kurz sind die Wartezeiten?
Preis-Leistung (15%): Je günstiger die Tageskarte, desto höher der Score — wie viel bekommt man fürs Geld?
Schneesicherheit im Wandel
Die GeoSphere Austria (ehemals ZAMG) misst seit Jahrzehnten die Schneehöhe an Bergstationen. Der Trend über 20+ Jahre zeigt: Auf den meisten Bergen wird es wärmer — mit weniger Schneetagen pro Jahr.
Neue Lifte 2025/26: Wer investiert?
29 neue Lifte für die aktuelle Saison — von der 8er-Gondel bis zum Förderband. Die Investitionen zeigen, wo die Branche auf Wachstum setzt.
Was Österreich sucht — Google Trends
Welche Skigebiete werden am häufigsten gegoogelt — und welches Bundesland hat das größte Ski-Interesse? Die Google-Trends-Daten zeigen regionale Unterschiede.
Winter-Tourismus: Die Nächtigungszahlen
Wo übernachten die Wintergäste? Die Statistik-Austria-Daten zeigen die durchschnittlichen Winter-Nächtigungen (Nov–Apr) der letzten Saisonen.
Häufig gestellte Fragen zum Skifahren in Österreich
Wie viele Skigebiete gibt es in Österreich?
Österreich hat 438 registrierte Skigebiete (Stand: Februar 2026). Davon haben 84 Gebiete mehr als 15 Pistenkilometer. Die Gesamtlänge aller Pisten beträgt rund 7.000 km. Die meisten Skigebiete liegen in Tirol (32 der Top-84-Gebiete), gefolgt von Salzburg (16) und Vorarlberg (11).
Welches ist das größte Skigebiet Österreichs?
Ski Arlberg (St. Anton/Lech/Zürs/Warth) ist mit 299,7 km Pisten und 85 Liften das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Auf Platz 2 folgt die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental mit 275 km, auf Platz 3 Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn mit 270 km.
Was kostet eine Tageskarte in österreichischen Skigebieten?
Die durchschnittliche Tageskarte der Top-84-Skigebiete kostet €67,50 (Saison 2025/26). Das teuerste Gebiet ist Sölden mit €83, das günstigste der Unterberg in Niederösterreich mit €36,50. Im Bundesland-Vergleich ist Salzburg mit Ø €71 am teuersten, Niederösterreich mit Ø €44,80 am günstigsten.
Welches ist das bestbewertete Skigebiet in Österreich?
Laut skiresort.info teilen sich Ischgl/Samnaun (Silvretta Arena) und KitzSki (Kitzbühel/Kirchberg) mit je 4,9 von 5 Sternen den ersten Platz. Auf Rang 3 folgen Ski Arlberg, SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental und Serfaus-Fiss-Ladis mit jeweils 4,8 Sternen.
Welches Bundesland hat die meisten Pistenkilometer?
Tirol führt mit 2.825 km Pisten — mehr als Salzburg (1.235 km) und Kärnten (525 km) zusammen. Die Verteilung: 1.052 km leichte, 1.321 km mittlere und 452 km schwere Pisten. Tirol stellt auch mit 797 die meisten Liftanlagen.
Wie hat sich die Schneesicherheit in Österreich verändert?
Die Daten der GeoSphere Austria zeigen einen Rückgang der Schneetage an den meisten Bergstationen. Obergurgl (1.941m) verzeichnet 22% weniger Schneetage als vor 20 Jahren (von 198 auf 155 Tage). Auch der Sonnblick (3.109m) verliert mit −8,1%. Eine Ausnahme ist die Kanzelhöhe in Kärnten mit +15,5%.
Wo ist Skifahren in Österreich am günstigsten?
Die günstigsten Skigebiete liegen in Niederösterreich (Ø €44,80) und Kärnten (Ø €62,40). Der Unterberg (NÖ) bietet mit €36,50 die günstigste Tageskarte, gefolgt von Gaissau-Hintersee (Salzburg, €42) und Innerkrems (Kärnten, €44). Preis-Leistungs-Tipp: Kärnten bietet mit 344 km mittleren Pisten viel Abfahrt für wenig Geld.
Wie viele neue Lifte werden 2025/26 in Österreich gebaut?
Für die Saison 2025/26 werden in Österreich 29 neue Liftanlagen errichtet — von 10er-Gondeln bis zu Förderbändern. Doppelmayr baut 19 davon (66%), gefolgt von Sunkid (5) und LEITNER (3). Tirol erhält mit 17 neuen Liften den Löwenanteil. Die längste neue Anlage ist die Fageralmbahn in Salzburg mit 3.527 m.
Über diese Analyse
Methodik & Datenquellen
Diese Analyse kombiniert fünf unabhängige Datenquellen:
skiresort.info (Stand: 16. Februar 2026): Skigebietsdaten für 438 österreichische Skigebiete, sortiert nach Pistenlänge. Erfasst wurden Pistenkilometer (gesamt/leicht/mittel/schwer), Anzahl Lifte, Tageskarten-Preise und Test-Bewertungen. Die Detailanalyse umfasst die Top 84 Gebiete (>15 km Pisten).
skiresort.info — Neue Lifte: Alle 29 neuen Liftanlagen für die Saison 2025/26 in Österreich, mit Typ, Hersteller, Kapazität und Länge.
GeoSphere Austria API (klima-v1-1d & klima-v2-1d): Tägliche Schneehöhen-Messungen von 12 Bergstationen über bis zu 25 Jahre (2000–2025). Schneetage = Tage mit Schneehöhe > 0 cm. Lizenz: CC BY 4.0.
Google Trends (Jänner 2025 – Jänner 2026): Regionales Suchinteresse für 15 Ski-Keywords, aufgeschlüsselt nach allen 9 österreichischen Bundesländern. Die Scores sind auf 100 normalisiert — Vergleiche nur innerhalb derselben Keyword-Gruppe valide.
Statistik Austria Open Data: Tourismus-Nächtigungsstatistik (OGD_touextsai_Tour_HKL_1.csv), gefiltert auf Winter-Monate (November–April). Durchschnittswerte der letzten 3 verfügbaren Saisonen.
Einschränkungen: Die Skigebietsdaten stammen von einer externen Bewertungsplattform. Schneemessungen decken nicht alle Skigebiete ab. Google Trends misst Suchinteresse, nicht tatsächliche Besucherzahlen.
